Die Leichtigkeit des Seins – Von der Angst zur Schöpferkraft

Published On: September 2nd, 2021

Angst. Wir alle kennen sie. In dem Moment, wo die Angst kommt, ist es so, als würde im gleichen Moment etwas in uns gehen: unser Selbstbewusstsein. Es ist, als wäre irgendwo eine Art Ohnmacht in uns, und die Angst übernimmt das Ruder. Ängste treten bei uns Menschen auf, weil wir uns nicht sicher fühlen. Aus welchem Grund auch immer.

Manchmal entwickeln wir auch Angstmuster, die wir gar nicht wollen. Oder besser gesagt: nicht mehr. Denn jede Angst will uns ja vor etwas beschützen. Doch was einst ein Schutz war, ist heute eine Behinderung, die uns davon abhält weiterzugehen. Emotional, vielleicht auch körperlich.

Wenn die Angst ganz schlimm ist, lässt sie uns erstarren. Eine Erstarrung, die uns einengt. Denn manchmal scheint sie einfach stärker zu sein als alles andere in uns. Und so fehlt uns oft der Mut, uns über die Angst zu erheben. Es ist geradezu, als ob sie uns zulächelt und spricht: «Ergib dich. Ich gewinne sowieso. Erspar dir und mir den Kampf. Ergib dich.» Und so ergeben wir uns uns selbst.

Gerne möchte ich dir an dieser Stelle einen Traum von mir erzählen. Vor dem Schlafengehen bat ich meine Engel, mich in der Nacht zu besuchen, um sie noch besser wahrnehmen zu können als in meinem Alltag. Doch in dieser Nacht träumte ich nicht von Engeln, sondern von Dämonen. Sie kamen immer näher auf mich zu, und ich bat Erzengel Michael um Schutz. Ich dachte, dass es kein Problem sei und ich ihn an meiner Seite hätte. Doch ich spürte ihn nicht. Keine [SL1] Macht, kein Licht, keine Engel, nichts. Nur die Dämonen. Ich war erstaunt und hilflos und verstand nicht, weshalb mir die Engel nicht halfen. Die Antwort darauf ist klar: Die Engel können mich vor ALLEM beschützen, nur vor einem nicht: vor mir selbst. Mir wurde bewusst, dass die Dämonen meine ungesunden Gedankenmuster symbolisierten, denen dann entsprechende Taten folgten. Denn das ist das Gefährliche an unseren Gedanken. Es ist ja nicht so, dass sie einfach in unserem Kopf bleiben. Sie beeinflussen unser Leben.

Als ich mich auf den Weg machte, ein BEWUSSTES Leben zu führen, erkannte ich, dass Gedanken die grauen Eminenzen unseres Seins sind.

Diese Erkenntnis machte mich zutiefst traurig, denn mir wurde bewusst, wie viel Zeit ich damit verschwendet hatte, unguten Gedanken Platz einzuräumen. Heute weiss ich aber auch, dass wir uns alle selbst von ungesunden Gedanken heilen können.

Dies ist auch ein wichtiges Thema in meiner Coaching-Arbeit. Viele Menschen haben sich unbewusst so lange in Situationen hineingedacht, bis sie diese im realen Leben angetroffen haben. Die meisten schmerzt wie mich damals die Erkenntnis, dass sie viel mit ihren Gedanken zu solchen Situationen beigetragen haben. Diese «schlechte» Nachricht ist aber gleichzeitig auch die gute. Denn wenn wir Negatives erdenken können, können wir auch Positives erdenken und schlussendlich in unserem Leben willkommen heißen.

Durch Umdenken können wir uns selbst befreien. Ich spreche hier bewusst nicht von Umprogrammierung, wie man es immer wieder liest, denn wir sind Menschen und keine Maschinen. Und das heißt, dass wir auch verständnisvoll und geduldig mit uns umgehen müssen, wenn wir uns auf diesen Prozess des neuen Bewusstwerdens einlassen. Dieses Umdenken ist möglich, wenn wir aufmerksam sind, bewusst denken, fühlen und leben. Ich weiß, das hört sich anstrengend an. Ja, manchmal ist es anstrengend. Manchmal scheinen wir an uns selbst zu verzweifeln. Manchmal können wir über uns selbst lachen, wenn wir uns dabei beobachten, wie wir unseren negativen Gedanken hinterherjagen, als wären sie ein Sack Flöhe, um sie in die andere, positive Richtung zu bringen. Gedanken haben in meinen Augen etwas von hyperaktiven Kindern: Nie weiß man, wo sie sind und was sie wieder treiben, und es ist schwer, sie zu bändigen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich gewahr ist, aufmerksam ist, was man denkt.

In einem solchen Moment, als wieder ein unguter Gedanke davongaloppierte und ich ihm hinterhersprang, um ihn in die andere Richtung zu dirigieren, fragte ich mich: Warum kann ich nicht einfach glücklich sein und spielen? Und da ich mich ja aufmerksam meinen Gedanken widmen wollte, dachte ich über diesen Gedanken nach. Das bedeutet also, dass ich das Bedürfnis nach einem glücklichen Spiel habe. Dies ist aber nur mit dem richtigen Bewusstsein möglich. Also: Je mehr ich mir darüber bewusst bin, was ich denke, umso glücklicher und freier spiele ich. Da stellt sich die eine Frage, die man sich IMMER in solchen Lebenssituationen stellen darf: Liebe ich mich genug, um diese Änderung wirklich zu wollen, sie wirklich mit meinem ganzen Sein anzustreben? Und auf diese Frage kann und darf es nur eine Antwort geben: JA. Denn wenn du denkst, dass du ein besseres Leben verdienst, dann liebst du dich auch genug, um dir das selbst zu wünschen und zu ermöglichen. Die Tatsache, dass unser Leben eigentlich nur von einem Menschen abhängig ist, und zwar von uns selbst, ist beglückend und beängstigend zugleich.

Doch in dem Moment, in dem wir das erkannt haben, sehen wir auch unsere Freiheit darin, denn wir hören auf, andere Menschen für unser Leben verantwortlich zu machen, was uns sowieso nur zu einem unguten Opfer-Täter-Denken führt, und können somit auch Angst und Ohnmacht von unserer Lebensbühne entlassen und zum Schöpfer unseres Lebens hier auf Erden werden. Und wir können uns zur Wahrheit entpuppen, die wir immer waren und immer sein werden: Seelen mit einem freien Willen. Und dieser freie Wille ist die Macht von uns allen, denn sie ist die Schöpferkraft. Und DU allein entscheidest, wozu du diese Kraft einsetzt.

Um dich zu unterstützen, habe ich für dich eine Meditation aufgenommen, die dich auf positive Gedanken einstimmt, um Fülle und Leichtigkeit in deinem Leben willkommen zu heißen. Den Link dazu findest du hier:

Auf deinem einzigartigen Weg wünsche ich dir Liebe, Licht und Frieden und das Bewusstsein, dass du nicht alleine bist! Fühl‘ dich umarmt, geliebt und gesegnet.

Susanna

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